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Senioren und Covid-19


Problem gelöst / Erledigung veranlasst

Sonstiges
Datum:
25.03.2020 - 10:41 Uhr
Kategorie:
Sonstiges
Adresse:
Weidachstraße 6
Meldung von
Gast

Sehr geehrtes Team,
wahrscheinlich bin ich bei Ihnen nicht direkt an der richtigen Adresse, aber Sie haben vielleicht die richtigen Verbindungen.
Es ist sicher gut gemeint, dass in Sachen Corona ständig appelliert wird, auf die ältere Generation Rücksicht zu nehmen. Leider kommt das in sehr vielen jungen und jüngeren Köpfen gar nicht gut an. Es ist bei uns nicht generell so, wie in Gegenden von Italien oder sonstigen südlichen Ländern, wo häufig mehrere Generationen zusammen leben, kochen, essen, feiern. Bei uns kann man im Netz im Zusammenhang mit den "Alten" von natürlicher Fluktuation, wenn es sie denn dahinrafft, oder von einer neuen Art der Pensionsreform lesen. Es wird befürchtet, dass die Senioren Beatmungsgeräte und Intensivmedizin unnötig in Anspruch nehmen und auch der Vorschlag, diese Personengruppe zu internieren fand Anklang.
Wer sich die Beine vertritt, muss mit Beschimpfungen rechnen. Eine Bekannte wurde sogar um 6 Uhr morgens angepöbelt, sodass sie sich nicht mehr aus dem Haus traut. Vielleicht sollte man diese "pro-Senioren-Kampagne" durch allgemeiner gehaltene ersetzen. Denn wenn mal der "Lagerkoller" bei manchen ausbricht, müssen das wieder die älteren Generationen büßen.


Aktuelle Befürworter
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Lage und Adresse

Kommentare

  • 26.03.2020 - 08:59 Uhr, Team Bregenz – I LUAG UF DI
    Wir verstehen Ihre Besorgnis.

    Wie Sie richtig vermuten, ist dies eine Kampagne des Bundes, die wir als Stadt Bregenz nicht beeinflussen können.
    Wir kommunizieren auf all unseren städtischen Kanälen, dass es jetzt generell gilt, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Egal, ob Jung oder Alt. Denn es betrifft uns alle.
    Wir wissen in der Zwischenzeit, dass sich auch junge Menschen mit COVID-19 infizieren und das dann gravierende Folgen haben kann.
    Wir richten deshalb die Aufrufe der Stadt wirklich an alle. Das ist auch deshalb so wichtig – so versuchen wir zu erklären – weil es jetzt darum geht, die Grundversorgung und die Krankenbetreuung für alle zu sichern. Dazu brauchen wir jede einzelne Person. Egal ob im Spital, bei der Rettung, bei der Feuerwehr, in den Lebensmittelgeschäften, in der Wasser-, Strom- und Gasversorgung, in der Telekommunikation und anderswo. Krankenstände in diesen wichtigen Bereichen müssen wir für alle verhindern. Es gilt, diese Krise gemeinschaftliche zu bewältigen. Und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist mit dabei. Menschen aller Altersklassen.
    Es gibt leider die von Ihnen genannten negativen Beispiele. Aber es gibt – und das erfahren wir tagtäglich – auch sehr sehr viel Solidarität und Zusammenhalt. Dahingehend werden wir weiterhin appellieren.

    Achten Sie auf sich und Ihr Umfeld! Und bleiben Sie gesund!
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